Network-Marketing
ist lt. Prof. Zacharias das "Marketing des 21. Jahrhunderts". Es hat folgende Merkmale:
- Der Hersteller konzentriert sich auf Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung seiner Produkte.
- Den Vertrieb übernehmen im Außendienst freie Mitarbeiter (Vertriebspartner, Distributoren, Repräsentanten).
- Vertriebspartner sind ausschließlich Kunden des Unternehmens. Neue Vertriebspartner (=Kunde) werden nur über diese angeworben und ausbildet (Sponsoring). Dabei entscheidet jeder Kunde für sich selbst, ob er die Produkte nur selbst nutzen oder auch neue Vertriebspartner anwerben will
- Das Unternehmen bezahlt diese Aufbauleistungen entsprechend seinem Vergütungsplan mit Rabatt, Provision und Bonus.
- Die Vertriebspartner bestimmen selbst, ob sie nebenberuflich oder hauptberuflich tätig sein wollen. Sie teilen als Selbständige die Arbeitszeit selbst ein und sind nur sich selbst verantwortlich. Lediglich die produktbezogenen Aussagen und die Wahrung der Corporate Idendity sind an die Richtlinien des Unternehmens gebunden.
Im Network-Markting entfällt der größte Teil der Vertriebskosten (überregionale und kundenspezifische Werbung, Vertriebsinfrastruktur, Lagerorganisation, Handelshäuser).
Dieser Kostenblock dient großenteils zur Finanzierung der Provisionen und Boni. Diese Vergütungen liegen in ihrer Gesamtsumme mit 50 bis 60 Prozent vom Umsatz meist unter den Vertriebskosten traditioneller Unternehmen.
Im Network-Marketing partizipieren aber wesentlich mehr Menschen an diesen Provisionszahlungen. Sie können dadurch ihren Eigenkonsum refinanzieren und können ein zusätzliches Einkommen erzielen.
Die meisten NWM-Unternehmen gestalten einen Teil der Vergütung als "Handelsspanne" oder "Partnerrabatt" für die Vertriebspartner. Diese werden unter Verwandten und Freunden oft weitergegeben oder geteilt.