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Der Qualifikationsdschungel im NWM
Die "Qualifikation" von Verkäufern ergibt sich üblicherweise aus Höhe und Art der Umsätze. Die Vergütungspläne im NWM sehen aber für die Erreichung der einzelnen "Ränge" im Vergütungsplan bestimmte
Nebenbedingungen
als Voraussetzungen vor, die Sie sich genau erklären lassen sollten, denn oft sind diese unverständlich formuliert.
Einige besonders verbreitete Stolpersteine sind:
- Pattsituationen: Diese treten ein, wenn in einem Differenzbonussystem ein Downliner (DL) Ihren Rang erreicht. Wer erhält dann den Bonus? Wird er geteilt? oder erhalten Sie über die Gruppe Ihres DL nun einen besonderen Bonus?
- Breakaway bedeutet, daß die Gruppe eines Downliners bei einer bestimmten Qualifikation aus Ihrer "persönlichen Gruppe" herausgelöst wird. Was bekommen Sie dann als Bonus für die Umsätze dieser wegbrechenden Gruppe? garnichts mehr? oder einen besonderen "Generationenbonus"?
- Überholen Sie Ihre Downliner im Umsatz, weil Sie diese gut gefördert haben und gehen Ihnen dann verloren ? oder gibt es in diesem Fall eine faire Regelung, die beiden gerecht wird ?
- "Kompression" von Downline-Umsätzen soll i.d.R. die Lücken ausfüllen, die dadurch entstehen, daß einige Kunden nicht regelmäßig bestellen oder ganz ausfallen. Wirkt die Kompression für den aktuellen Monat oder erst für die Zukunft? Was ist, wenn im Folgemonat der alte Kunde wieder bestellt?
- Schwerpunktsetzung bei Provisionen. Alle Vergütungspläne verteilen das Gesamtprovisionsvolumen (i.d.R. 50-70 % des Umsatzes) auf die verschiedenen Ebenen. Es können die 1., 2. oder eine tiefere Ebene mit einem besonders hohen Umsatzanteil bedacht werden. Das ist entscheident dafür, ob Sie schon zu Anfang ein rasch steigendes Einkommen erzielen können oder erst dann "richtig" Geld verdienen, wenn Sie eine große Downline haben.
- Gestaltung der Qualifikationshürden: Ein gutes System qualifiziert für höhere Bonusstufen über die Hohe des Umsatzes nach dem Grundsatz je höher das Verkaufsvolumen, umso höher ist auch der Bonus. Einige Firmen stellen dies auf den Kopf und verlangen von den Toprängen kaum noch eigene Umsätze, dafür aber ständige Qualifikationsbestätigungen im unteren Rangbereich. Vorsicht, hier kann ein "Hamsterrad" drohen!,
- Handelsspanne. Viele MLM geben einen "Wiederverkäufer-Rabatt". Da im Network-Marketing aber meist nicht an Fremde, sondern an nahestehende Personen verkauft wird, kann dies zu Irritationen im Freundeskreis führen. Oft wird daher der Rabatt geteilt oder völlig weitergegeben. Dann wird es schwer, die Einkommensziele zu erreichen, da ein erheblicher Teil des "Bonuskuchens" bereits vergeben ist.
- Die Handelsspanne erhält natürlich auch jeder Downliner. D.h. für Sie ist sie nur in Ansatz zu bringen für Ihren Eigenumsatz und den die von Ihnen persönlich geworbenen reinen Verbraucher, die nicht Vertriebspartner werden, denn die Vertriebspartner beziehen natürlich alle zum Einkaufspreis (also rabattiert).
Diese u.ä. Manipulationen nehmen dem Networker oft Geld, daß er bereits verdient hatte, wieder ab. Dazu kommen bei einigen Firmen die verschiedensten Formen von Kostenbeiträgen, wie z.B.:
- Grundgebühren, Jahresgebühren, "Franchisegebühren",
- Pflicht-Seminare, "Qualifikations"-Schulungen,
- Verwaltungskosten,
- Kontogebühren,
- Beiträge für EDV-Systeme, Autochip, Internet, etc.
die ebenfalls das Einkommen erheblich schmälern können. In diesen Punkten unterscheiden sich die NWM-Unternehmen erheblich voneineinader, was bei einigen Firmen zu überhöhter Fluktuation im Partnerkreis und bei den Networkern zu großer Frustration führen kann. Bei einem ethisch untadeligen NWM-Unternehmen wird auf solche "Spielchen" meist völlig verzichtet.
Details können sie hier nachlesen!
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