Der Qualifikationsdschungel im NWM

Die Nebenbedingungen im Vergütungsplan sind oft undurchsichtiger als ein dichter Dschungel und für Laien nicht durchschaubar. Wir zeigen hier einige der wichtigsten Fallstricke in unfairen Vergütungsplänen.

 

 

 

 

 

Zu den häufigsten Fallen, Tricks und Stolpersteinen gehören:

  • Pattsituationen: Sponsor und Downliner haben den gleichen Rang. Die Bonusdifferenz ist also "null". Wer wird bezahlt? Einige Firmen zahlen dann gar nicht, sie kassieren diese Provision einfach.
  • Breakaway:  Ein Partner wird mit seiner Gruppe aus Ihrem Vergütungsvolumen herausgelöst, wenn er einen bestimmten Umsatz erreicht.  
  • Sie verlieren Provision, weil ein Downliner Sie im Rang überholt.
  • "Kompression" von Downline-Umsätzen soll i.d.R. die Lücken ausfüllen, die dadurch entstehen, daß einige Kunden nicht regelmäßig bestellen oder ganz ausfallen. Wirkt die Kompression für den aktuellen Monat oder erst für die Zukunft?
  • Schwerpunktsetzung bei Provisionen. Liegt der hohe Provisionssatz in den ersten oder in den tieferen Ebenen? Das bestimmt, ob die kleinen oder die großen Umsatzpartner mehr verdienen.
  • Gestaltung der Qualifikationshürden: Ein gutes System qualifiziert für höhere Bonusstufen über die Höhe des Umsatzes. Einige Firmen stellen dies auf den Kopf und verlangen von den Toprängen kaum noch eigene Umsätze, dafür aber ständige Qualifikationsbestätigungen im unteren Rangbereich. Hier droht ein "Hamsterrad"!
  • Handelsspanne. Viele MLM geben einen "Wiederverkäufer-Rabatt". Da aber meist an nahestehende Personen verkauft wird, kann dies zu Irritationen im Freundeskreis führen. Oft wird daher der Rabatt geteilt oder völlig weitergegeben. Dann werden die Einkommensträume nicht erreicht!
  • Die Handelsspanne ist eigentlich nur ein Rabatt, weil sie jeder erhält, der sich registriert, auch wenn er nicht wirklich verkauft.   
  • Diese u.ä. Manipulationen nehmen dem Network-Marketer oft Geld, das er bereits verdient hatte, wieder ab. Dazu kommen bei einigen Firmen die verschiedensten Formen von Kostenbeiträgen, wie z.B.:
    • Grundgebühren, Jahresgebühren, "Franchisegebühren",
    • Pflicht-Seminare, "Qualifikations"-Schulungen,
    • Verwaltungskosten,
    • Kontogebühren, etc.

die ebenfalls das Einkommen erheblich schmälern. Diese Punkte fördern oft nur Unzufriedenheit und Fluktuation. Ethisch untadelige Unternehmen verzichten auf solche "Spielchen".

 

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